Freitag, 10. Juni 2011

Geschafft: Der wichtige Sieg in Spiel 5

Der wichtige Sieg in Game 5 ist erreicht. Die Finals sind bester Basketball, wobei die Mavs derzeit immer die besseren Antworten haben.

Im letzten Blog hatte ich mich mit den wichtigsten Faktoren für die letzten drei Spiele beschäftigt, und die Einschätzung war recht solide. Beide Teams konzentrierten sich mehr auf die Offense, wobei Dallas vor allem im Bereich Rebounds mit 26 zu 36 (4 zu 9 offensiven) Rebounds eine deutliche Schwäche offenbarte. Allerdings gelang es den Mavs DWade und die anderen Offensivkräfte der Heat recht guter unter Kontrolle zu behalten. Dagegen überzeugte Dirk mit 29 Punkten erneut. Die Heat haben keine Antwort auf ihn!

Dallas hat den Wurfrhythmus gefunden, eine Feldqurfquote von 56% und eine 3er-Quote von 68% (13 aus 19) spricht Bände. 5 Spieler punkteten zweistellig und Jason Terry zog wieder seine Q4-Show ab. Aber auch Barea setzt den Heat mit seinen Dribblings mächtig zu und überzeugte wie in der Lakers-Serie. Da auch Marion, Chandler und Kidd solide trafen, ist die Optionsvielfalt der Mavs einfach zu viel für die Heat-Defense. Stevenson fiel zwar diesmal etwas ab und Brian Cardinal der gradios kämpfte hatte mit seinen Aktionen bei den Schiedsrichtern etwas Pech.

Auch Fortuna war auf der Seite von Dallas, so traf Terry zweimal unglaubliche Würfe und LBJ kann nicht mehr in Q4 punkten.

Das Trainerteam von Dallas hat erneut eine gute Leistung gezeigt und die Mavs haben jetzt bei zwei ausstehenden Spielen eine gute Chance auf die (verdiente) NBA-Meisterschaft. Oder wir die Amerikaner sagen: World Champion!


Für das Bild: Dank an die pokerstrategy-Community

Mittwoch, 8. Juni 2011

Dallas schafft das 2:2: wie geht es weiter?

Eine der engsten Finalserien der NBA-Geschichte läuft gerade. Nach den ersten 4 Spielen - und einem Stand von 2:2 - haben die Heat 356 und die Mavs 351 Punkte erzielt. Erstaunlich ist vor allem die Defense beider Teams, die im Schnitt den Gegner unter 90 Punkten halten können.

Den Wurfquoten beider Teams sieht man dies an. Nur in Game 2 erreichten die Quoten nahe 50%, sonst trafen beide Teams nur jeweils 40% ihrer Würfe.
Bei den Rebounds gibt es keine klare Tendenz, zweimal waren die Heat bzw. die Mavs stärker unter den Körben. Auch in den anderen Kategorien (Assists, Steals, Blocks und Turnovers) ist keine deutliche Tendenz auszumachen.

Allerdings wird die Serie auf beiden Seiten von einem Spieler getragen: bei den Mavs ist dies natürlich Dirk Nowitzki und bei den Heat DWade. Nicht nur bei den Punkten, sondern vor allem in der +/- Kategorie (die aussagt, wie effektiv ein Team war, während der Spieler auf dem Feld stand) führen sie ihre Teams an. Dirk zeigt in diesen Playoffs den besten Basketball seiner Karriere!

Wenn man sich die Mavs ansieht, so erreicht Tyson Chandler langsam die X-Factor-Rolle die ihm einige Beobachter zugetraut hatten. In Spiel 4 konnte er Chris Bosh recht gut kontrollieren, scorte selbst und holte 9 offensive Boards. "The Matrix" verteidigt brilliant gegen LBJ und DWade und punktet auch selbst - eine überzeugende Leistung. Jason Kidds Verteidigungsarbeit ist für einen 38jährigen unglaublich, aber offensiv hat er überraschend viele Ballverluste und kein sicheres Händchen (eine Steigerung erscheint aber möglich). Stevenson ruft seine Defensivleistung ab und traf in Game 4 zudem wichtige Dreier. Jason Terry bringt Punkte von der Bank, auch wenn seine Defensivarbeit gegen DWade nicht ausreicht. Haywood, der sich in Spiel 2 verletzte (in Game 3 nicht auflief und in Game 4 kein Faktor war) kann hoffentlich kuriert noch einige Minuten pro Spiel verteidigen. Barea überzeugt nicht und reisst keine Lücken in die Abwehr - wie noch gegen die Lakers. Peja Stojakovic ist ein Totalausfall und wird in der Serie jetzt wohl nur noch die Bank wärmen. Brian Cardinal wird als Dirks Backup einige Minuten bekommen und falls Haywood nicht gesundet, erhält Mahimi noch einige kurze Einsätze. Ich würde mich freuen, wenn Brewer auch noch eine Chance bekommen würde - da er die Position 2 und die 3 recht effektiv verteidigen kann.

Den Mavs gelingt es nicht DWade auszuschalten, allerdings können sie die Kreise von LBJ und Chris Bosh recht gut kontrollieren. Von der Defensivarbeit von Dallas bin ich sehr angetan - von einigen Aussetzern abgesehen.

Leider sind die Supportkräfte der Heat effektiver als allgemein erwartet. So traf Chalmers in Spiel 1 drei wichtige Dreier (zudem vier in Spiel 3) und Bibby versenkte in Spiel 2 gar vier Dreier. Haslem kann nach seiner Verletzung schon wieder überraschend gut gegen Dirk verteidigen und auch Anthony ist ein ordentliches Bollwerk. Allerdings ist Mike Miller noch weit von seiner alten Form entfernt.

Was wird die jetzt anstehende Best-of-3-Serie entscheiden?

1) Die Defensivarbeit, vor allem in der Help-Defense.
2) Wer kann den Star des Gegners am Besten ausschalten.
3) Findet ein Team seinen Wurfrythmus.
4) Das anstehende Spiel 5 sorgt für eine Vorentscheidung, da der Verlierer zwei Spiele in Folge gewinnen müsste.
5) Die Arbeit der Trainer (die Umstellungen bei Dallas für Spiel 4 waren brilliant).
6) Leider: die Schiedsrichter (die in allen Spielen ein Team leicht bevorzugt haben).
7) Die Glücks- und Schicksalsgöttin Fortuna!


Sei Fortuna mit uns!!!!!!!!!!!!!!!

Was richtig Spaß macht: NL Single Draw

Nachdem ich in den letzten Monaten vor allem - und eigentlich auch ganz erfolgreich - PLO gespielt habe, wollte ich mal wieder was Neues ausprobieren.

Ich habe schon so einiges durch, von meiner Leidenschaft für Badugi hatte ich ja schon berichtet. So spielte ich einige Tage SNGs, in diversen Varianten, die ich mehr oder weniger gut beherrsche (NLH, PLO, aber auch PLO H/L und Badugi und Triple Draw, wenn mal ein Tisch voll wurde).

Dabei bin ich auch auf die Heads Up-Tische gestossen und nach einigen PLO und Badugi-HU habe ich - mehr aus Zufall - angefangen NL Single Draw HU zu spielen.

Da ich Triple Draw kann (und natürlich den epischen Beitrag von Daniel N. aus Super System 2 kenne...) geht es vor allem darum die Handstärke auf Single Draw und dann auch noch auf Heads Up zu adaptieren. Zudem ist es No Limit, was bedeutet, dass man schon aufpassen muss, dass man sich nicht verballert.

Lustigerweise wussten fast die Hälfte der Gegner - auf den kleinen Limits - nicht wirklich was gespielt wird (einige hatte wohl gedacht sie kommen an einem 5 Card Draw-Tisch). So habe ich ganz erfolgreich gegrindet und bin dann auch an die Cash Game-Tische gegangen, die allerdings mit einigen Regs täglich gefüllt sind. Auch wenn normalerweise nur 2 bis 3 Tisch offen sind, entwickelt sich eine ganz schöne Action.

Ich kann jedem nur empfehlen sich mit NL Single Draw zu beschäftigen, denn es macht 1) furchtbar viel Spaß, 2) es gibt immer noch einige Fische, 3) die Action geht schnell und man spielt deutlich über 100 Hönde die Stunde.
Zudem kann ich mir vorstellen, dass - ähnlich wie bei Badugi - die nächste Pokerwelle wieder in Richtung Drawpoker schwappt und man sich deshalb ein wenig vorbereiten sollte.

Zur Theorie und einigen Tipps komme ich die kommenden Tage!

Sonntag, 22. Mai 2011

Fokussierte Defense

Auch wenn man am Ende wieder zittern musste, Dallas ist zur alten Spielweise, das die Lakers zermürbt hat, zurückgekommen. Tolle Leistung vom Coach, das beste aus dem Team herauszuholen - das erste Viertel war wirklich sehr beeindruckend!

Die Defense steht um Chandler herum sehr souverän und Kidd hat im ersten Viertel das Team zu einfachen Punkten geführt. Marion spielte überragend, nicht nicht gegen Durant, sondern auch offensiv. Auch wenn die Thunder es geschafft haben (Collison wesentlich besser als Ibaka) Dirk aus dem Spiel zu nehmen, Dallas hat zu viele Optionen.

Kein Mavs-Spieler fiel ab, auch Peja, JJ und Stevenson (sogar Haywood) zeigten gute Leistungen. Ich bin jetzt sehr zuversichtlich, dass die Serie 4-2 nach Hause gefahren wird. Ärgerlich ist nur, dass der frustrierte Westbrook sein Selbstvertrauen zurück hat und Dallas noch ordentlich "penetrieren" kann.

Freitag, 20. Mai 2011

Erkenntnisse aus der Niederlage

Die Mavs haben das Spiel 2 in der Defense verloren - mit 100 Punkten sollte man in einem Playoffspiel auf der sicheren Seite sein. Die Thunder erreichten (bei 106 Punkten) eine FG% von 56% und eine 3er-Quote von 39% (zu Freiwürfen darf man sie sowieso nicht kommen lassen). Dagegen lag die Wurfquote der Mavs massiv unter dem Playoffschnitt mit nur 44% bzw. 33% von Außen. Die Rebounds waren ausgeglichen und die Mavs hatten gar ein deutliches Übergewicht bei den OFF Rebounds (14 zu 9). Auch in nahezu allen anderen Kategorien lagen die Teams dicht beieinander - bei den Assists, Turnovers, Steals und Blocks.

Auch wenn die Änderungen des Coaches sich vor allem auf die Defense ausrichten werden; ein paar kurze Anmerkungen zur Offense in Spiel 2. Das Spiel von Dallas lebt von den guten Entscheidugen von Jason Kidd und von der "Undeckbarkeit" von Dirk. Dies schafft zudem freie Würfe für Terry und Peja, das zum Korb ziehen von Marion und die Dunks von Chandler. JJ Barea kreiert sein eigenes Spiel und hält in jeden Angriff den Ball so lange bis er (im Regelfall) selbst wirft oder zum Korb zieht. Auch wenn die Dallas-Fans JJ lieben und die gegnerischen Coaches ihn als eine der wichtigsten Waffen bezeichnen, mir gefällt sein Spiel nicht. Vor allem Dirk bekommt zu selten den Ball. Auch wenn JJ wieder 11 Punkte und sehr gute 4 Assists in 16 Minuten erreichte, sein +/-Wert war mit -12 der schwächste im Dallas-Team (und nicht zum ersten Mal). Auch die weiteren Schwachstellen lassen sich an dem Wert gut ausmachen: Haywood -7 in 8 Minuten und Terry -6 in 29 Minuten. Haywood ist in der Defense zu unbeweglich und zieht deshalb Fouls und Terry kam mit der Dynamik von Harden gar nicht zurecht. Aber damit sind wir schon bei der Defense angelangt. Erfreulich war vor allem das Chandler offensiv überzeugte (immer wieder schön eingesetzt von Kidd mit Alley Oop oder Dirk mit einem Durchstecker). Zudem hatte er - mehr als ungewöhnlich - in 39 Minuten nur 2 Fouls. Wenn Dallas gelingt Chandler an die 40 Minuten auf dem Court zu halten, dann hat die Defense den Anker, der benötigt wird.

Aber was macht man mit Durant? Mir gefiel der Verteidigungsarbeit von Jason Kidd sehr gut, auch wenn Durant leichter zum Kord ziehen kann als bei Marion, sieht man Durants Angst vor einem Steal. Stevenson scheint mit der Arbeit an Durant überfordert. Kidd und Marion müssen sich abwechseln und vielleicht sollte man Brewer nochmals eine Chance geben, Durant einige Minuten zu bewachen. Stevenson gegen Westbrook ging schon wesentlich besser - die größten Probleme hatte aber Terry mit Harden.

Ein Problem wird Dallas aber haben, auf welche Formation der Thunder soll man sich vorbereiten. Nachdem die Bank nahezu das ganze 4. Quarter bestritten hat, sind die Matchups nicht so klar zu planen, wie vielleicht vor der Serie erwartet. Da die Thunder keinen wirklichen Scoring Bigman haben (Memphis hätte Dallas da wesentlich mehr Kopfzerbrechen bereitet) muss die Verteidigungsarbeit der Dallas-Bigman stark auf Helpdefense ausgerichtet sein, so dass die zum Korb ziehenden Durant, Westbrook und Harden den Platz nicht bekommen. Dies hatte in Spiel 1 noch gut funktioniert und die Schiedsrichter müssen lernen, dass Arme in die Höhe strecken bei einem Körperkontakt noch lange kein Foul ist...

Die Schlüssel für den so wichtigen Sieg in Spiel 3 sind folgende:
Durant bei unter 30 Punkten lassen, durch eine gute Verteidigungsarbeit von Marion/Kidd
Dirk so gut es geht in das Spiel zu integrieren und das Doppeln nutzen
Teamdefense in der Verteidigung und sich wie Chandler für das Team aufopfern

Mittwoch, 18. Mai 2011

Dirks letzte Chance auf die Meisterschaft

Nach langer Pause bin ich wieder da und was ist nicht alles passiert. Die Mavs haben die Lakers mit einer beeindruckenden Leistung mit einem Sweep aus allen Triple-Träumen katapultiert. Auch als Fan war so ein Ergebnis nicht vorstellbar. Kobe wurde - vor allem von Jason Kidd - sehr gut an die Leine gelegt und die erwartete Überlegenheit unter dem Korb (Bynum, Gasol und Odom) trat nicht ein. Dirk verteidigte Gasol hervorragend und Chandler und Haywood lieferten eine grundsolide Leistung ab. Zusammen mit den guten Leistungen aller anderen Spieler und den sensationellen Wurfquoten war Dallas nicht zu schlagen.
Wenn man den amtierenden Meister so souverän aus dem Rennen kickt und Meistercoach Jackson die bitterste Niederlage seiner so erfolgreichen Trainerzeit einbrockt, dann muss man ein Meisterschaftsfavorit sein. Aber ist man das wirklich. Nachdem die Eastern Conference über die ganze Zeit eine starke Leistung ablieferte und Chicago durch ihre Mannschaftsleistung und Miami durch ihre Superstars an den Titel glauben könnten die Mavs der lachende Dritte sein.
Doch dafür muss man die Thunder bezwingen und der erste Sieg zeigte schon die notwendigen Schlüssel, um das Tor zu knacken.
Dirk war von keinem Thunder (Ibaka war völlig überfordert) in den Griff zu bekommen. 48 Punkte und zwei neue NBA-Playoff-Rekorde später wird man ihn ab dem zweiten Spiel doppeln. Ich stufe Dirks Performance als eine der besten der NBA-Geschichte ein, er war nahezu nicht zu stoppen. Die übrigen Mavs unterstützten den Superstar aber: Barea und Terry punkteten, Kidd führte Regie und obwohl Durant 40 Punkte machte, wurde er wesentlich besser vom Punkten abgehalten als Dirk. Westbrook fand quasi nicht statt, er wurde immer wieder daran verhindert zum Korb zu ziehen und hat keine anderen Mittel Dallas zu schaden.
Ich erwarte zwar keinen Sweep aber traue den Mavs einen sicheren 4-1 oder 4-2 Durchmarsch zu. Wer dann im Finale wartet, das besprechen wir besser morgen...

Sonntag, 1. Mai 2011

Playoff 2. Runde

Die 1. Runde der Playoffs ist durch und es gab durchaus Überraschungen:

Hier meine Tipps und die Ergebnisse:
Chicago gegen Indiana 4-1 (mein Tipp war ebenfalls 4-1)
Miami gegen 76er 4-1 (mein Tipp war 4-2)
Boston gegen New York 4-0 (ich hatte den Knicks 2 Siege zugetraut)
Orlando gegen Atlanta 2-4 (nachdem ich zuerst auf einen 4-3 Sieg der Hawks gesetzt hatte, täuschte mich das Team durch schwache Leistungen in den letzten Saisonspielen und ich hatte mich auf 4-3 für Orlando umentschieden. Man sollte doch seinem ersten Gefühl vertrauen!)

San Antonio gegen Memphis 2-4 (auch wenn ich den Spurs Probleme und 2 Niederlagen wegen Randolph und Gasol zugetraut hatte, ist das Erstrundenaus der besten Mannschaft der Regular Saison schon eine echte Sensation!)
Lakers gegen New Orleans 4-2 (wie getippt)
Dallas gegen Portland 4-2 (ich hatte 4-3 auf die Mavs getippt)
Thunder gegen Denver 4-1 (ich hatte ein knappes 4-3 erwartet)


Nach 2 Überraschungen in der ersten Runde beginnt nun am Sonntag die 2. Runde:
Boston gegen Miami: 4-3 (die Experten von ESPN tippen 7 gegen 5 Tipps auf Miami. Ich erwarte allerdings, dass sich die Routine und vor allem der Kampfgeist der Celtics durchsetzt)
Chicago gegen Atlanta: 4-3 (alle ESPN Experten erwarten, dass sich die Bulls durchsetzen)

Lakers gegen die Mavs: 4-2 (leider muss ich den ESPN Jungs zustimmen, die alle auf einen Sieg der Lakers tippen)
Thunder gegen Memphis: 4-3 (alle erwarten, dass sich die Thunder durchsetzen, aber ich erwarte ein Kopf-an-Kopf-Rennen!)

Donnerstag, 21. April 2011

Spurs und Lakers gleichen aus

Die Thunder fuhren gegen Denver einen sicheren Sieg ein und führen - ebenso wie Dallas - 2:0 im Westen. Vielleicht ist es ein Problem des so tief besetzen Nuggets-Teams, dass ihnen ein Go-to-Guy fehlt, der die Mannschaft mitreissen kann. Bei den Thunder übernehmen Westbrook und Durant die Führnung und das Team zieht mit. Ich denke die Serie geht sicher an die Thunder.

Die Lakers tun sicher weiterhin schwer mit den Hornissen und vor allem Kobe (11 Punkte) ist nicht in Form. Aber auch Gasol wirkt weiterhin lustlos und in dieser Verfassung sind die Lakers kein Meisterschaftsanwärter. Allerdings konnten Bynum und Odom überzeugen und Chris Paul wurde - trotz seiner 20 Punkte - gut kontrolliert. Mal sehen ob die Hornets sich einen Sieg in der Serie über die Lakers zutrauen, dann kann es wirklich spannend werden.

Die Spurs haben es dem wieder spielenden (aber noch nicht genesenen) Manu Ginobili zu verdanken, dass man nicht schon hoffnungslos gegen Memphis zurückliegt. Sein intensives Spiel war der Push der dem etwas verunsichert wirkenden Team den Sieg garantierte. Duncan und Parker haben noch etwas Luft nach oben und Manu muss seinen lädierten rechten Arm noch schonen, um nicht ganz auszufallen. Die Spurs haben weiterhin grosse Probleme mit Randolph und Marc Gasol - eine lange Serie droht.

Mittwoch, 20. April 2011

Playoff Update

Die Mavs führen nach dem gestigen 101:89 mit 2:0 gegen die Blazers und müssen jetzt nach Portland. Die alten Herren (Dirk, Kidd und Peja) waren die Matchwinner, auch wenn die gesamte Mannschaftsleistung nicht überzeugte. Zu viele Würfe von Außen und eigentlich kein echter Playoff-Basketball von beiden Teams - die Intensität fehlte. Dirk hat es - trotz seiner 33 Punkte - schwer gegen die Blazers-Defensive, bekommt aber jetzt viele Pfiffe von den Refs. Wie schon im letzten Spiel war er oft an der Linie (gestern 15 aus 17). Dennoch gefällt mir das Team aktuell nicht wirklich: Terry hält sich sehr zurück und auch Chandler ist nicht der erwartete aggressiv-Leader. Sich auf die Würfe von Außen von Kidd und Stojakovic zu verlassen, ist für die Playoffs definitiv zu wenig. Mal sehen wie sich die Mannschaft in Portland verkauft, aber die Serie ist noch nicht gewonnen.

Die Knicks lieferten den Celtics auch im zweiten Spiel einen heißen Kampf (obwohl neben Billups auch Stoudemire nicht spielen konnten). Tony Douglas konnte als Billups-Ersatz durchaus überzeugen und Melo (42 Punkte, 17 Rebounds, 6 Assits) zog seine One-Man-Show ab. Doch am Ende spielten die Knicks wieder unglücklich und verdaddelten den möglichen Sieg. Die Celtics sind einfach zu abgebrüht gegen Teams, denen die Playoff-Erfahrung fehlt. Bei Boston konnte Rondo überzeugen, der immer wieder zum Korb zog und nicht aufzuhalten war. Auch wenn die beiden Spiele knapp ausgingen, scheinen die Celtics die Serie sicher nach Hause fahren zu können.

Die Magic glichen die Serie gegen die Hawks aus, wobei Dwight Howard wieder wie Superman spielte (33 Punkte, 19 Rebounds). Doch sein Team blieb erneut blaß und wie ein Titelanwärter treten die Magic keineswegs auf. Neben Howard konnte - wie im ersten Spiel - nur noch Nelson überzeugen, das restliche Team ist nicht in den Playoffs angekommen. Arenas saß fast das gesamte Spiel auf der Bank - er wirklicher Katastrophentrade! Beide Mannschaften verzeichneten Wurfquoten unter 40% - es wird wohl noch eine lange und nicht besonders hochklassige Serie.

Vorgestern hatten sich Miami und Chicago jeweils durchgesetzt und führen 2:0. Miami könnten ein Sweep schaffen und ist bisher die einzige souveräne Mannschaft, Chicago hat noch nicht die Leichtigkeit der regulären Saison und muss sich noch steigern, um ein ernsthafter Titelaspirant zu werden. Die Derrick Rose-Show wird nicht für die Meisterschaft reichen.

Montag, 18. April 2011

Sonntag der Favoritenstürze

Wer hätte das erwartet: die Series im Westen werden spannend: die Lakers und die Spurs haben ihre ersten Spiele Zuhause verloren. Auch die Celtics und Thunder standen kurz vor einer Niederlage.
Die Lakers wirkten etwas Müde und nicht fokussiert bei Ihrer Niederlage gegen die Hornets. Chris Paul spielte hervorragend, dribbelte immer wieder zum Korb um dann den freien Aussenspieler zu suchen. Die Lakers spielten als hätte man ihnen nicht gesagt, das die Playoffs schon losgegangen sind. Immer einem Rückstand hinterherjagend, konnte man den Gegner nie beherrschen.
Die Spurs mussten auf Manu Ginobili verzichten und dies war schwer zu verschmerzen. Dem Team fehlte der Go-to-Guy und zuviel Angriffsbemühungen blieben Stückwerk. Wie ich schon erwartet hatte, konnte der Frontcourt von Memphis Tim Duncan und Blair beherrschen, zusammen erzielten die Beiden mehr als die Hälfte der Memphis-Punkte. Die Spurs schaffen zwar durch ihre gute 3er-Schützen die gegnerischen Verteidiger auseinander zu ziehen, aber dann müssen auch Spieler unter dem Korb vollenden können. Tim Duncan ist nicht mehr der dominante Spieler der letzten Jahre.
Auch die Celtics hätten auch fast verloren, aber ein 3er von Ray Allen brachte eine zwei Punkteführung 11 Sekunden vor dem Ende. Die Knicks hatten keine Auszeit mehr und leider auch kein Konzept, um zu gewinnen. Völlig unnötig versuchte Carmelo Anthony einen wilden Dreier, statt die Mitspieler einzusetzen bzw. auf einen sicheren Zweier oder Freiwürfe zu gehen. Die Knicks gestalteten das Spiel offen, doch Anthony scheint nicht in der Lage zu sein ein Team zuführen, zu viele Fouls und zudem unnötige Dreier (2 aus 8) machen ihn zum Verlierer des Spiels.
Die Thunder gewinnen knapp gegen Denver, bei einem engen, umkämpften Spiel. Eine Fehlentscheidung für die Thunder brachte kurz vor dem Ende die Führung. Durant und Westbrook spielten hervorragend gegen eine tolle Mannschaftsleistung der Nuggets.

Sonntag, 17. April 2011

Knappe Spiele: Orlando verliert!

Die Bulls standen kurz vor einer Niederlage. Das gesamte Spiel lagen sie gegen die Pacers zurück und nur eine kämpferische Glanzleistung von Rose und Noah und ein 3er von Korver sicherte den Sieg. Derrick Rose spielte wie ein MVP (39 Punkte), aber die jungen Pacers können in den kommenden Jahren noch überraschen.
Die Heat hatten mit den 76ern mehr Probleme als erwartet (97:89). Im ersten Viertel spielten die 76er sehr stark und führten deutlich und konnten sich im 4. Viertel nach einem deutlichen Rückstand nochmals zurückkämpfen. Die Heat-Stars wirkten ein wenig blaß und zeigten keinen überragenden Playoff-Einsatz. Vielleicht erkennen die 76er, dass sie eine echte Chance in dieser Serie haben.
Die große Überraschung war die Niederlage von Orlando Zuhause gegen die Hawks. Trotz sehr guter Leistungen von Howard (46 Punkte, 19 Rebounds!) und Nelson (27 Punkte) wurden sie durch eine gute Teamleistung von Atlanta geschlagen. Das übrige Orlando-Team blieb farblos und wieder zeigte sich, dass der Arenas-Trade möglicherweise ein Sargnagel für die Championchip-Hoffnungen von Orlando war.

Sieg gegen Portland (1:0)

Gestern lieferten sich die Mavs die Blazers ein echtes Playoffgame (89:81). Intensiv aber nicht unfair, mit Spannung und Führungswechseln - das ist die NBA wie wir sie lieben.
Dallas baute die Rotation im Vergleich zu den letzten Spielen um (Beaubois und Brewer kamen gar nicht zum Einsatz), Stevenson startete wieder als SG. Ich hatte schon zuletzt darauf hingewiesen, dass dies die Mavs wesentlich stabiler macht.
Jason Kidd hatte ein herausragendes Spiel (6 3er) und Dirk ein starkes 4. Quarter. Die beiden Veterans hatten den klaren Verdienst für einen umkämpften, aber verdienten Erfolg. Wie erwartet, machten Miller und Aldridge den Mavs deutlich zu schaffen. Miller, eigentlich kein guter Schütze, läuft gegen Dallas immer heiß und Aldridge ist von Chandler und Haywood nur schwer in den Griff zu bekommen (Dirk hat zudem sehr große Probleme mit ihm). Das übrige Dallas-Team spielte solide aber nicht auffällig und es scheinen schwere Playoffspiele bevorzustehen - Dallas ist nur leichter Favorit für die Serie.

Samstag, 16. April 2011

Martianpoker: Unsere Strategie gegen das FBI

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Greetings

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Nach den Erfolgen auf dem Saturn und Merkur jetzt auch auf der Erde: Martianpoker!

Das Ende! Hat Onlinepoker noch Zukunft?

Nachdem der Glücksspielstaatsvertrag das Pokern in Deutschland wirtschaftlich ruinieren wird kam heute Nacht die Hammermeldung aus den USA: die großen Pokerseiten wurden für US-Spieler geschlossen. Das FBI unterstellt den Betreibern (u.a. Pokerstars und Fulltilt) Geldwäsche, illegales Glücksspiel und Bankbetrug.
Auch wenn unklar ist, wie sich die Situation in den USA und Deutschland weiterentwickelt: das Onlinepokern wird sich für immer ändern.
Statt eine sinnvolle Einigung zu finden, die eine faire Besteuerung der Unternehmensgewinne der Betreiber wäre, versucht man den Markt auszutrocknen.
Dies wird am Ende wohl dazu führen, dass der Staat, ob in den USA oder in der Bundesrepublik, nahezu keine Einnahmen aus dem Milliardenmarkt Pokern erhält.
Nun wird es wohl wieder eine Spiel in den Hinterzimmern: illegal, mit Betrug und allem was der normale Onlinespieler nicht will.
Ich ärgere mich sehr darüber, dass hier eine Industrie zerstört wird, obwohl es doch Alternativen gegeben hätte.

Donnerstag, 14. April 2011

NBA Playoffs

Nach dem Sieg der Mavs und der Niederlage der Thunder stehen die Playoff-Paarungen fest:

Hier meine Tipps und die Expertentipps von ESPN:
Chicago gegen Indiana 4-1 (alle tippen auf Chicago)
Miami gegen 76er 4-2 (alle tippen auf Miami)
Boston gegen New York 4-2 (alle tippen auf Boston)
Orlando gegen Atlanta 4-3 (alle tippen auf Orlando)
(P.S.: nach den wirklich schwachen Spielen der Hawks, habe ich meine Meinung geändert, zuletzt war ich noch von einem 4-3 für Atlanta ausgegangen)

San Antonio gegen Memphis 4-2 (alle tippen auf San Antonio)
Lakers gegen New Orleans 4-2 (alle tippen auf die Lakers)
Dallas gegen Portland 4-3 (5 tippen auf Dallas, 1 Tipp auf Portland)
Thunder gegen Denver 4-3 (5 tippen auf die Thunder, 1 Tipp auf Denver)

Schalke bringt mir Glück 2.0!

Gestern beim Fußball (Schalke gegen Inter) habe ich ein Rush Turnier gespielt und bin 3. von 583 Spielern geworden. Da ich Rush Poker liebe war es eine nette Alternative um nebenher zu spielen. Zwar leider nur ein 1,10 Dollar-Turnier, aber immerhin 66 Dollar gewonnen. Nachdedm ich am Anfang supertight gespielt habe, konnte man recht gut die Blinds stehlen und nachdem ich schon einen ordenlichen Stack hatte, traf ich auf den Chipleader. Mein HM hatte mir schon gezeigt, dass er ein Maniac war (65/57), der scheinbar nicht wusste, dass man sein Spiel erkennen kann. Aus dem SB raise ich mit AQs und er geht aus dem BB instant AI: Bei seiner Range muss ich ja meilenweit vorne liegen und er zeigt A9. Ein schöner Aufdoppler der mich zwischenzeitlich auf den 1. Platz bringt. Bis zum Final Table habe ich dann nochmals recht tight gespielt und bin bis zu 3. Platz zurückgefallen - ich wollte aber nichts riskieren, da ich in letzter Zeit so ein Turnierpech hatte. Leider verliere ich recht früh meine geraisten AA, da mein Gegner auf einem T82 Board sein Set 10er trifft. Dann geht es runter bis zu den letzten drei und ich verliere eine blöde Hand, nachdem ich mir vorgenommen hatte, mich nicht in unnötige Duelle einzulassen. Ich sitze im BB mit 52o und der zweite in Chips limpt, der Chipleader im SB foldet und der Flop kommt 256 (Two Pair). Der Button raist und ich gehe davon aus, dass er ein Overpair hat (slow gespielte AA oder KK hatte ich angenommen). Bei so viel Equity ein klares AI: er zeigt 77 und dann kommen 34 auf Turn und River. Auf dem Board kommt die Straße und er bastelt sich sich mit seinen 77ern die höhere Straße: ich bin draussen! Na ja, trotzdem wie eine Woche zuvor hat mir Schalke mal wieder Glück gebracht!

Mittwoch, 13. April 2011

Codewort PP

Gestern kam ich wieder zum PLO spielen (Rush PLO25) und ich fühlte mich eigentlich sehr gut. Auf Rush Poker spielen recht viele Regs und man kann die Gegner gut lesen: wenn man TAG spielt und sich nicht zu häufig aus dem SB oder BB mit mittelguten Händen in einen Fight einlässt, verdient man Geld. Gestern hatte ich aber einiges an Pech.
Ich habe zwei Mal Top Set bei einem nicht drawlastigen Board und das Geld geht jeweils auf dem Flop rein. In einem Fall hat er Second Set (ich liege 89% vorne) und er bastelt sich bis zum River noch eine Straße. Im anderen Fall trifft er durch Runner Runner den Royal Flush (ich hatte mein Full getroffen). Dann laufe ich noch mit dem Nut FH in einen Vierling. Trotz der ganzen bescheidenen Hände habe ich die Session mit Minus 3 Dollar abgeschlossen (HM rechnete EV +70 Dollar aus...).
Codewort PP bedeutet bei uns zu Hause: Pokerpech!

Dienstag, 12. April 2011

Sieg gegen Rockets in Overtime

Ein wichtiger Auswärtssieg, aber eine schwache Leistung - man hat gemischte Gefühle nach dem Spiel. Mit so einer Leistung wird man in den Playoffs nichts gewinnen: Kidd hat die Pause nicht gut getan und auch kein anderer Mavs-Spieler strahlt derzeit große Wurfsicherheit oder Selbstvertrauen aus. Das Team wirkt noch immer verunsichert - was auch die Brandrede von Jason Terry kurzfristig bewirkt hatte, nichts ist mehr davon übrig. Vor dem Playoff-Start muss man nochmal ein neues Mindset finden, um in den Kampf zu ziehen und eine Formation von Spielern die nach dem Erfolg lechzen. Bei Roddy, Haywood und Stojakovic z.B. scheint der Ehrgeiz begrenzt zu sein!

Sonntag, 10. April 2011

Rose wird MVP: Chicago gewinnt gegen Orlando

Ohne Dwight Howard lieferten die Magic den Bulls einen harten Fight: das war Playoff-Basketball. Ryan Anderson konnte Howard würdig vertreten und machte ein tolles Spiel. Aber alles überragend war Derrick Rose, der wirklich wie ein MVP auftrat. Mehrere harte Fouls konnten ihn nicht stoppen. Nachdem er in den letzten Spiele etwas geschwächelt hatte, war er heute der Matchwinner. Tragisch für die Magic war ein wundervoller Dreier von Nelson - der die Magic in die Overtime geführt hatte - der Zehntelsekunden zu spät war.
Nach dieser Leistung und den jetzt 60 Siegen der Bulls bin ich davon überzeugt, dass Rose ein würdiger MVP ist: aber nicht seine 25 Punkte und knapp 8 Assists machen ihn dazu, sondern seine Rolle als junger Teamleader der Bulls - mit 22 Jahren!

1. Versuch: Main Event

Ich habe heute bei Full Tilt das Multi Entry Turnier für die WSOP Main Event-Teilnahme gespielt. Nachdem ich im Cash Game die letzten Tage wirklich gut gelaufen bin und - was wirklich selten ist - sogar über EV liege, läuft es bei mir in Turnieren seit Monaten gar nicht. Ich hatte mich viermal eingekauft und mein erster (zu diesem Zeitpunkt größter) Stack ging flöten als ich mit QQ geraist hatte und nach einem Caller der SB gesqueezt hat. Er hatte nichts (52s) und bastelte sich eine Straße, mein Ärger fing an. Dann hatte ich 88 im BB und ein sehr looser Spieler setzte mich AI aus dem SB. Er hatte 59 und trifft natürlich seine 9 (Autsch)! Bei meinem dritten Entry laufe ich mit KQ gegen einen Limper bei einem K82 Board in ein 2 Pair mit K8 (ok, muss man nicht AI gehen - aber mein Stack war klein). Mit meinem letzten Entry wollte ich bei verbleibenden 2.000 von mehr als 35.000 Spielern nochmals angreifen. Ich hatte TT im SB und noch rund 14.000 Chips bei Blinds von 1000/2000 und gehe AI. Der BB hat leider AKs, aber der Flop ist Toll AT5 und ich liege 97% vorne. Aber bei meinem derzeitigen Turnierpech bekommt er Runner Runner KA und bastelt isch das höhere Full House. Ich bin draußen - aber dieses Jahr will ich mich wenigstens für ein großes Turnier qualifizieren!

Das Ende des Tulpengenerals

Die Ära van Gaal bei den Bayern ist zu Ende. Aus meiner Sicht zu spät - aber immerhin haben die Fußball-Götter Hoeneß und Rummenigge nun gehandelt. Zu viele Fehlentscheidungen und die furchtbare Arroganz, die den Spielern die Lust am Fußball geraubt haben, waren die Gründe. Die schlimmsten Fehlentscheidungen waren die Kaderplanung: die Verlust von Lucio, keine stabile Innenverteidigung, die Torwartdebatte, das Positionswirrwar um Schweinsteiger, Tymo, Gustavo etc. Im Sturm vertraute er Gomez nicht, Klose bekam nie eine Chance und Ribery hatte nie die Aufmerksamkeit, die der sensible Franzose benötigt. Auch der Verlust von Mark van Bommel ist völlig verständlich: den Kapitän mitten in der Saison ziehen zu lassen ist unverständlich. Das sind die Dinge die einem sofort einfallen, andere - die die interne Führung des Teams betreffen - werden Aussenstehende wohl nie erfahren.
Ob Heynckes in der Lage ist, die Bayern wieder zur Übermacht des deutschen Fußballs zu machen? Nur unter folgenden Voraussetzungen: die Bayern bekommen einen sehr starken Torwart (ob Neuer bei den Bayern glücklich werden würde, weiß ich nicht), zwei gute neue Innenverteidiger werden verpflichtet, Ribery/Robben erhalten die Aufmerksamkeit, die die sensiblen und schwierigen Spieler brauchen, ein zweiter Stürmer neben Gomez erhält Spielzeit und Vertrauen des Trainers.
Die nächste Saison (vielleicht ohne Champions League) wird eine der spannendsten der Bayern-Geschichte.

Samstag, 9. April 2011

Sieg gegen die Clippers

Die Mavs sind weiterhin verunsichert, dies sah man vor allem im 1. Viertel des gestrigen Spiels. Turnovers, Unsicherheiten, schlechte Würfe bei schwacher Wurfauswahl - einfach schlimm anzusehen. Und ausgerechnet ein Spieler, der bisher gar nicht in Erscheinung getreten ist: Corey Brewer, konnte durch Einsatz, offensiv aber vor allem auch defensiv, das Spiel drehen. Man bekam Blake Griffin besser in den Griff und auch Dirk traf wieder seine Würfe. Eine Schwäche von Dallas bleibt aber klar bestehen: wenn Kidd ausfällt wird das Spiel hektisch und nur Barea kann es einigermaßen führen. Roddy ist völlig überfordert und gerade jetzt - kurz vor den Playoffs - völlig uasser Form. Leider schwächelt auch der Jet - mit diesen Leistungen haben die Mavs gegen Playoff-Teams keine Chance.

Donnerstag, 7. April 2011

Spitzenteams verlieren

Letzte Nacht verloren die Heat (ohne Wade) Zuhause gegen die Bucks und die Lakers mussten gegen Golden State die Segel streichen. Damit haben zwei Teams, die in meiner Simulation des Saisonendes mit vielen Siegen gelistet wurden, meine Erwartungen nicht erfüllt. Dies kann zur Folge haben, dass der erwartete Run der Heat auf den 2. Platz doch nicht erreicht wird. Wie immer, das Tippen der Einzelspiele führt immer wieder zu herben Überraschungen.
Falls sich bei den prognostizierte Paarungen etwas ändern wird, werde ich in meinem Blog darüber berichten!

Niederlage gegen Denver

Leider hat sich einiges bewahrheitet, was ich nach dem herben Verlust gegen die Lakers angenommen hatte: die Mavs sind verunsichert und haben ihre Form und ihr Selbstvertrauen verloren. Gegen Denver zeigten sie heute Nacht eine blutleere Leistung. Zwar kann man mit dem Fehlen von Jason Kidd und Tyson Chandler argumentieren, aber vor allem die Breite des Kaders war als Stärke immer wieder genannt worden. Leider liefern die Clutch Time-Spieler Dirk und Jet derzeit schwache Leistungen ab - so hat Dallas keine Chance. Als einzige Lichtblicke kann die recht gute Leistung von Brewer gelten und die Rebound- und Block-Stärke von Haywood (19 Reb.; 8 Off. Reb., 5 Blocks).
Mit solchen Leistungen wird man in den Playoffs gegen jedes Team untergehen.

Mittwoch, 6. April 2011

Endstand der regulären Saison simuliert

Ich habe mir mal die Mühe gemacht die noch ausstehenden Spiele der regulären Saison zu simulieren, um den möglichen Endstand der Saison zu ermitteln. Danach würde im Osten Miami die Centics noch vom 2. Platz vertreiben und im Westen würden die Spurs die Lakers nicht mehr vorbeiziehen lassen. Im Westen würden New Orleans, Portland und Memphis alle mit 47 Siegen und 35 Niederlagen abschliesen. Bei einem Gleichstand entscheidet zunächst wer einen Divison Titel erreicht (keine der Mannschaften) und danach der direkte Vergleich. Danach würde nach meiner Simulation New Orleans 6., Portland 7. und Memphis 8. werden.

Somit ergeben sich folgende Playoff-Begegnungen (mit meinem Tipp):
Chicago gegen Indiana 4-1
Miami gegen New York 4-2
Boston gegen 76er 4-2
Orlando gegen Atlanta 3-4
San Antonio gegen Memphis 4-2
Lakers gegen Portland 4-2
Dallas gegen New Orleans 4-3
Thunder gegen Denver 4-3

MATCHUPS HEUTE

Washington at Indiana Sieg Indiana
New York at Philadelphia Sieg 76er
Cleveland at Toronto Sieg Toronto
Orlando at Charlotte Sieg Orlando
New Jersey at Detroit Sieg Detroit
Houston at New Orleans Sieg NO
Milwaukee at Miami Sieg Miami
Phoenix at Minnesota Sieg Phoenix
LA Clippers at Oklahoma City Sieg Thunder
Denver at Dallas Sieg Denver
Sacramento at San Antonio Sieg SA
LA Lakers at Golden State Sieg Lakers
Thursday, April 7
MATCHUP
Boston at Chicago Sieg Chicago
Portland at Utah Sieg Utah
Friday, April 8
MATCHUP
Atlanta at Indiana Sieg Indiana
New York at New Jersey Sieg Knicks
Toronto at Philadelphia Sieg 76er
Washington at Boston Sieg Boston
Chicago at Cleveland Sieg Chicago
Milwaukee at Detroit Sieg Bucks
Charlotte at Miami Sieg Miami
Phoenix at New Orleans Sieg NO
Denver at Oklahoma City Sieg Thunder
Sacramento at Memphis Sieg Memphis
LA Clippers at Dallas Sieg Dallas
LA Lakers at Portland Sieg Lakers
Saturday, April 9
MATCHUP
Atlanta at Washington Sieg Atlanta
LA Clippers at Houston Sieg Houston
Cleveland at Milwaukee Sieg Bucks
Utah at San Antonio Sieg SA
Minnesota at Denver Sieg Denver
Sunday, April 10
MATCHUP
Chicago at Orlando Sieg Orlando
Boston at Miami Sieg Miami
New Jersey at Toronto Sieg Toronto
New Orleans at Memphis Sieg Memphis
Detroit at Charlotte Sieg Charlotte
New York at Indiana Sieg Indiana
Phoenix at Dallas Sieg Dallas
Sacramento at Golden State Sieg GS
Oklahoma City at LA Lakers Sieg Lakers
Monday, April 11
MATCHUP
Miami at Atlanta Sieg Miami
Charlotte at New Jersey Sieg Charlotte
Orlando at Philadelphia Sieg 76er
Boston at Washington Sieg Boston
Cleveland at Detroit Sieg Detroit
Utah at New Orleans Sieg NO
Toronto at Milwaukee Sieg Bucks
Dallas at Houston Sieg Houston
Golden State at Denver Sieg Denver
Minnesota at Phoenix Sieg Phoenix
Oklahoma City at Sacramento Sieg Thunder
Tuesday, April 12
MATCHUP
Chicago at New York Sieg Chicago
Memphis at Portland Sieg Portland
San Antonio at LA Lakers Sieg Lakers
Wednesday, April 13
MATCHUP
New York at Boston Sieg Boston
New Jersey at Chicago Sieg Chicago
Washington at Cleveland Sieg Cleveland
New Orleans at Dallas Sieg Dallas
Houston at Minnesota Sieg Houston
Indiana at Orlando Sieg Orlando
Detroit at Philadelphia Sieg 76er
Milwaukee at Oklahoma City Sieg Thunder
Denver at Utah Sieg Denver
Miami at Toronto Sieg Miami
Atlanta at Charlotte Sieg Charlotte
Portland at Golden State Sieg Portland
Memphis at LA Clippers Sieg Memphis
San Antonio at Phoenix Sieg SA
LA Lakers at Sacramento Sieg Lakers

Dienstag, 5. April 2011

Schalke bringt mir Glück!

Heute habe ich wenig gepokert, aber zwei gewonnene Pötte reichen ja...

UNGLAUBLICH - Raul!

Schalke führt 3:2 in San Siro. Hätte ich nie damit gerechnet!

WAS FÜR EIN TOR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Schalke hat ja so ein Pech. Kassieren dieses Tor aus 50 Metern...

Badugi...immer wieder Badugi!

Ich liebe Badugi: es ist ein wirklich schönes Draw Pokergame, mit genug spielerischen Feinheiten, um Edge gegenüber Anfängern zu haben. Wer es nicht kennt: Man bekommt 4 Karten ausgeteilt und muss vier niedrige verschiedenfarbige und verschiedenzahlige Karten nach bis zu 3 Draws auf der Hand halten. Somit ist A234 (verschiedenfarbig) der bestmögliche Badugi - der aber wirklich selten vorkommt. Es wird im Regelfall Fixed Limit gespielt, so dass man insgesamt bis zu 12 BB einzahlen kann. Eine gute Starthandauswahl, das richtige Einschätzen der Gegner, bluffen (snowen) einen Badugi zu haben und erhöhen und weglegen in den richtigen Spots sind die wichtigsten Eigenschaften eines guten Badugi-Spielers. Ich spiele im Regelfall Cashgame bis zum Limit 1/2 Dollar und habe schon etwas Geld gewinnen können. Allerdings ist die Badugigemeinde auf Pokerstars und Full Tilt recht klein, so dass man im Normalfall auf höheren Limits mit vielen Regs spielt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es nahezu keine Literatur zu Badugi gibt (außer einigen Artikeln im Internet), so dass - im Vergleich zu anderen Varianten - Anfänger nicht so schnell Wissen aufbauen können.
Meine Süße spielt nahezu jeden Tag Badugi-Turniere im Playmoney-Bereich von Pokerstars und ist dort schon eine kleine Legende mit einigen Turniersiegen, ungezählten Final Tables und (in wenigen Monaten) mehr als 700.000! erspielten Playmoney Dollar. Nur wenn es zum Heads Up am Final Table kommt, muss ich übernehmen (bisher Gott sei Dank immer erfolgreich) da ihr bei den Turnieren so erfolgreiche zurückhaltende Spielstil dort nicht mehr funktioniert. Die Gegner sind im Regelfall durch meine aggressive Spielweise so eingeschüchert, dass ich teilweise unerreichbare Rückstände gegenüber dem Chipleader noch aufholen konnte. Die Qualität in der Endphase dieser Turniere ist nicht zu unterschätzen und nach meiner Erfahrung mit Echtgeldturnieren durchaus zu vergleichen.
Also wer eine neue Pokerherausforderung sucht, dem kann ich Badugi wärmstens empfehlen. Ich werde immer mal wieder darauf zurückkommen und einige Strategie-Artikel schreiben: denn ich wünsche mir mehr Badugispieler! Wer es versuchen will dem empfehle ich als ersten Anlaufpunkt die Playmoney-Turniere bei Pokerstars.

NBA-Playoffs: Der erste Ausblick

Auch wenn noch einige Spiele der regulären Saison absolviert werden müssen und noch nicht alle Playoff-Teilnehmer und Paarungen feststehen, möchte ich einige erste Gedanken äußern.
Im Osten scheint es sicher zu sein, dass die Bulls den ersten Platz verteidigen können und damit in allen drei Serien heimrecht genießen können. Dies ist schon ein wichtiger Faktor der Playoffs, da die Bulls mit bisher 33-5 Heimsiegen Zuhause eine Macht darstellen. Miami und Boston kämpfen um den zweiten Platz. Miami hat die besseren Karten, da man derzeit erfolgreicher ist (8-2 gegenüber 5-5 der Celtics), das leichtere Restprogramm und zudem im entscheidenden Duell im drittletzten Spiel gegen Boston Heimrecht hat. Das Duell Orlando gegen Atlanta steht derzeit nahezu fest und kann eine recht ausgeglichene Series werden, da die „neuen“ Magic nicht überzeugen und die Hawks mit Horford und Pachulia zwei Center haben, die Dwight Howard etwas an die Leine legen können. Die 76er und die Knicks müssen sich mit Miami oder den Celtics herumschlagen, wobei deren Chancen in einer Series jeweils als recht gering einzustufen ist. Allerdings haben die Knicks etwas fahrt aufgenommen und 3 Spiele in Folge gewonnen - aber eine Integration von Anthony in das Spielsystem ist noch nicht erfolgt. Eine Chance auf den achten Platz und die Freude gegen die Bulls spielen zu müssen haben noch Indiana, Charlotte und die Bucks. Allerdings liegt Indiana mit 35 Siegen klar in Front – Chancen in der Series werden alle drei Mannschaften nicht haben.
Im Westen scheint es nicht ausgeschlossen zu sein, dass die Lakers die Spurs noch kurz vor dem Saisonende überholen - auch wenn sich die Lakers gegen Denver selbst ein Bein gestellt haben. Dallas hat zwar kein leichtes Restprogramm, aber wenn nicht alles schief geht wird man den dritten Platz verteidigen. Die Thunder sind mindestens vierter und hoffen noch auf das Schwächeln der Mavs. Denver scheint den 5. Platz sicher zu haben und Portland, New Orleans und Memphis streiten sich um die Plätze 6. bis 8. Houston kann nur noch auf eine schlimme Niederlagenserie einer der drei Teams hoffen. Daraus ergeben sich die folgenden Konstellationen: die Thunder und die Nuggets werden höchstwahrscheinlich gegeneinander antreten und Denver hat dabei gute Chancen. Das Team ohne Stars ist (auch wegen der Höhenluft) sehr heimstark, hat keine Schwachstellen und einen erfahrenen Trainer. Einen tollen Vorgeschmack bieten die Spiele der beiden Teams heute Nacht und am Freitag, auch wenn sie nicht jedes Ass aus dem Ärmel holen werden. Dallas muss sich nach dem aktuellen Stand mit Portland auseinandersetzen und wie wenig die Blazers den Mavs liegen haben wir jüngst gesehen. Aktuell muss Portland trotz Heimrecht der Mavs als Favorit gesehen werden. Die Lakers werden mit New Orleans oder Memphis in der ersten Runde kurzen Prozess machen. Die Spurs könnten mit beiden Teams Probleme bekommen, in der regulären Saison steht die Bilanz jeweils 2-2. Vor allem der starke Frontcourt von Memphis kann die Spurs mit einem in die Jahre gekommenen Tim Duncan überfordern.

Montag, 4. April 2011

Niederlage gegen Portland

Leider hat sich meine Erwartung nach der Pleite gegen die Lakers bewahrheitet: die Mavs haben einen psychischen Knacks erlitten.
Auch wenn die Niederlage auf den ersten Blick mit 8 Punkten recht knapp ausfiel, im dritten Viertel lagen die Mavs schon nahezu uneinholbar mit 20 Punkten hinten und zeigten fast keine Gegenwehr!
Wieder versuchte man es zu sehr über 3er und zog nicht zum Korb. Dirk hat seinen Touch verloren und wirkte verunsichert, was sich auch bei einem (unsportlichen) Ellebogenhieb gegen Wallace zeigte, der nicht geahndet wurde. Jason Kidd ist in der wichtigen Saisonphase völlig ausser Form, Terry hat seine Treffsicherheit verloren und nur der engagierte Auftritt der Bankspieler macht etwas Hoffnung. Das Fehlen von Chandler kann nicht als Entschuldigung angeführt werden, denn genau deswegen ist man auf der Position mit Haywood ja doppelt besetzt.
Die Medien in Dallas fangen jetzt schon an alles schwarz zu sehen und kommentieren spöttisch: "Die Mavs sehen wie ein altes, müdes Team aus, das Selbstvertrauen, die Chemie und alle wichtigen Eigenschaften verloren hat, um in den Playoffs zu bestehen. In der Phase der Saison, an der man die Spitze sehen sollte, hat man den Tiefpunkt erreicht."
Auch wenn ich dies für verfrüht halte, ist schon viel Wahrheit dran. Wenn die Mavs mit diesem Team nicht in den Playoffs Erfolg haben sollten, dann muss man leider Dirk und Jason Kidd absprechen ein Team ganz nach oben zu führen.
Vor den Playoffs muss man sich noch mit 5 Westteams herumschlagen, davon viermal Zuhause. Vielleicht hat man Gelegenheit noch etwas Selbstvertrauen aufzubauen, aber die Spiele gegen Denver (die letzte Nacht beindruckend die Lakers geschlagen haben), die Clippers (die einen guten Basketball spielen), Phoenix (die die Playoffs verpasst haben), in Houston (die aktuell noch eine Minimalchance auf die Playoffs haben) und zum Abschluss gegen die Hornets (die aktuell 7. sind) werden nicht einfach.

Sonntag, 3. April 2011

Ein Bruch nach der Lakers-Pleite?

Die Niederlage gegen die Warriors zeigte ein blutleeres Mavs-Team. Zwar wurden einige Lehren gezogen, die meinen Erwartungen entsprachen (Stevenson bekam mehr und Beaubois weniger Spielzeit, Dirk wurde mit 35 Minuten Spielzeit etwas entlastet) aber das Spiel war dennoch grauenhaft. Man bekam Monte Ellis gar nicht in den Griff (die typische Schwäche gegen schnelle Guards) und warf in den Offensive zu viele Dreier, obwohl gar nichts fiel. Kidd hatte einen aussergewöhnlich schwachen Tag (traf seine 3er nicht und "nur" 6 Assits, -11 Punkte bei eigener Spielzeit), Dirk hatte eine seiner schlechteren Vorstellungen der Saison (5/16 aus dem Feld) und die ganze Verteidigungsarbeit war nicht konzentriert genug. Lichtblicke gab es in Barea der nicht so hektisch wie gewohnt operierte und 11 Assits in 33 Minuten verteilte und Shawn Marion der 21 Punkte, 8 Rebounds und eine gute Verteidigungsarbeit ablieferte.
Aber die Folge aus der Lakers-Pleite war eine Verunsicherung, die zu einer ungewohnten Wurfschwäche der Mavs führte (41% aus dem Feld, 20% 3er, 65% FT). Jetzt hat man nur weniger Spiele zeit wieder in Form zu kommen, um den dritten Platz im Westen zu verteidigen und mit Selbstbewustsein in die Playoffs zu gehen: keine leichte Aufgabe für Rick Carlisle und sein Trainer-Team.

Jagd auf die Praline

Ich frage mich immer warum man so lange mit anderen Regs am Tisch sitzt und sich nur das Geld hin und her schiebt. Wie oft passiert es beim PLO, dass man sich fast sicher ist, dass beide die selbe Hand haben (Nut Straight vor allem) und man am Ende bei einem geteilten Pot einige Dollar Rake gezahlt hat. Immer nimmt man sich vor gezielt nach Fischen zu suchen und macht es doch nicht mit der nötigen Gründlichkeit. Gestern hatte ich nach dem Bad Beat Tag Lust mich auf Fischfang zu begeben, auch ausserhalb meiner Comfort Zone. So habe ich dann bei PLO 2/4 Dollar einen unglaublich loosen Tisch gefunden mit einem schwachen deutschen Spieler und einer belgischen Fischpraline. Der hatte das Luck gepachtet und seinen Stack von 200 auf 800 Dollar vervierfacht (bei ungelogenen 90/35). Da alle anderen Spieler am Tisch sehr zurückhaltend waren (ich hatte den Tisch bestimmt schon 15 Minuten beobachtet) und ich einen freien Platz mit Position auf die beiden Fische bekommen konnte, setzte ich mich obwohl PLO400 deutlich über meinen normalen Limit liegt. Man muss sich schon umstellen, wenn man sich z.B. bei Rush PLO25 nur mit Regs und Nits rumschlägt und jetzt zwei Vollfische einschätzen muss. Am Ende konnte ich in einer Minisession von 36 Händen erst einen 327 Dollar und dann (endlich gegen den belgischen Pottwal) einen 677 Dollar Pot mitnehmen und die Session mit einem Gewinn von 483 Dollar abschliessen. Über einen Stundenlohn von 802 Dollar kann man nicht meckern!

Unten meine Holdem Manager-Grafik der letzten Tage, die ich ganz in Ordnung finde...

Samstag, 2. April 2011

Bad Beat Storys 1.

Ich weiß, jeder hat seine Lieblings-Bad Beat Storys und gestern war wieder ein Tag, an dem ich einen üblen ausgeteilt habe, dafür aber etliche selbst kassierte. Na ja, der ganze Spaßtag fing mit einem gereraisten Pot an bei dem ich JJ am Button hielt und das Board kam J22, wie extrahiert man hier Value: man läßt den Gegner betten. Schön ich calle seine Flopbet und der Turn ist ein K und ich gehe auf seine Bet AI und was dreht er rum: KK. Der erste 2-Outer des gestrigen Tages. Das ging dann weiter bei einem dry-Board (T62): ich halte AA und gehe AI, da mein Gegner keinen vollen Stack hatte und er dreht 55 um, er hatte nichts getroffen aber noch Hoffnung. Nun am River trifft er seine 5, mal wieder ein 2-Outer. Witzig war auch ein pre-flop AI, bei dem AA hielt und mein Gegner AJ und auf dem Flop fallen zwei Buben. So ging das gestern fast den ganzen Tag, nachdem ich zu PLO gewechselt bin, lief es nicht besser. Zwischenzeitlich hatte ich mal ein Erfolgserlebnis: ein Maniac der 57/57 spielte raist und ich sitze mit 99 im BB und reraise und er callt. Der Flop kam optimal mit 468 und ich checke zu ihm, da er sowieso bettet und checkraise ihn, er callt. Der Turn ist eine T und ich habe eine Chance auf einen Kreuzflush und mein Pair, was gegen den Maniac reichen sollte und schiebe AI, er callt sofort und dreht QQ um (warum Maniacs immer wenn man sie angreift Monster haben, werde ich nie verstehen) und der River bringt mir die Kreuz 7 und den Straight Flush und wir beide gehen mit "lol" vom Tisch...

Freitag, 1. April 2011

Die Lehren aus der Niederlage gegen die Lakers

Wir wollen die Probleme der Mavs einmal nach verschiedenen Kriterien durchgehen, denn diese Saison kann das Team ja prinzipiell überzeugen.
Bisherige Saison: Die Mannschaft liegt jetzt mit 53:22 auf dem dritten Platz der Western Conference und wird zwischen dem 2. und dem 4. Platz abschliessen. Wobei man derzeit einen schwachen Lauf (6:4 aus den letzten 10 Spielen) hat, während die Lakers und Thunder als direkte Konkurrenten, zuletzt jeweils 9:1 Siege vorweisen können. Man hat pro Spiel 99,9 Punkte erzielt (13. Platz in der Liga) und 96 Punkte zugelassen (9. Platz). Die Differenz beträgt 3,9 Punkte, sieben NBA-Teams gewinnen dieser Jahr mit einem höheren Abstand (Spitzenreiter ist Chicago mit 7,3 Punkten Differenz). Die Mannschaft gewinnt Auswärts überraschend häufig (27:11) und liegt damit an der NBA-Spitze. Doch Zuhause gibt man häufig Siege ab (26:11) und hat kein Festung wie San Antonio oder Chicago (jeweils nur 5 Heimniederlagen). Gegen die Spitzenteams (Chicago, Boston, Miami, Orlando, Lakers und San Antonio) liegt man diese Saison bei 7 Siegen und 8 Niederlagen, allerdings nach einem 5:1 in der Frühphase der Saison.
Kader: Der Mavs-Kader ist alt und erfahren und mit Dirk und Jason Kidd mit zwei zukünftigen Hall-of-Famern bestückt. Dazu gibt es keine Schwachstellen, wenn man einmal vom Starting Shooting Guard absieht (derzeit Beaubois, davor Stevenson). Terry ist ein aussergewöhnlicher Scorer, der fast immer im 4. Quarter heiß läuft und Tyson Chandler ist der Rebounder und Kämpfer der immer unter dem Korb fehlte. Caron Butler könnte zu den Playoffs zurückkommen und dann Marion entlasten, der sonst auch den Backup für Dirk als PF gibt. Barea als Ersatz für Kidd spielt eine durchwachsene Saison, während Beaubois als zu kleiner SG vor allem in der Verteidigungsarbeit überfordert ist. Stojakovic hat jetzt langsam seine Ersatzrolle im Team ergriffen und scort zuverlässig. Haywood der eigentlich in vielen NBA-Teams als Center starten würde erinnert in seiner lethargischen Art etwas an Dampier und etwas unverständlich ist, das Stevenson der lange als guter Defender Starting-SG war, nun kaum noch zum Einsatz kommt. Die große Enttäuschung der Saison ist aber Dominique Jones der Rookie, der anfangs hoch gelobt wurde und als Starting-SG vorgesehen war und nun aus dem Kader verschwunden ist.
Offensive: Wenn die Offensive über Jason Kidd läuft hat das Spiel von Dallas System, es gibt viele freie Würfe, die Fastbreaks werden solide gelaufen und man kontrolliert den Gegner. Dirk und Jason Terry bekommen ihre Mitteldistanzwürfe, es werden solide Blocks gestellt, Stojakovic bekommt seine Dreier und Marion kann seine Floater einsetzen. Wenn Kidd auf der Bank ist verändert sich das Spiel massiv, Barea hat einen hektischen und unkontrollierten Stil. Die Würfe sind nicht mehr so offen und Dirk wird oftmals nicht richtig integriert. Beaubois spielt noch eigensinniger als Barea, und man muss immer hoffen dass seine Aktionen funktionieren, Meisterleistungen wechseln sich mit schwachen Versuchen ab. Insgesamt rotiert der Ball recht gut, aber das Spiel ist gut auszurechnen, Mitteldistanzwürfe und 3er werden favorisiert. Falls Butler zurückkommt wäre ein weiterer Slasher da, der dringend benötigt wird.
Defensive: Die Defensive ist deutlich verbessert doch hat einige Schwachstellen. Dirk hat häufig Probleme mit schnellen Gegenspielern. Chandler trägt zwar die Hauptlast und übernimmt den besseren Postspieler der Gegner, aber Dirk hat manchmal auch starke Gegenspieler wie Gasol, Bosh oder West. Marion verteidigt den SF immer noch recht gut, aber Butler wäre eine echte Hilfe. Die größten Probleme sind im Guardbereich, da Kidd zwar immer noch ein sehr guter Verteidiger ist, aber gegen sehr schnelle Aufbauspieler Probleme bekommt. Barea und Beaubois sind nicht in der Lage gute Guards zu halten und deswegen ist es etwas unverständlich, dass Stevenson aus der Rotation genommen wurde. Brewer konnte bisher noch nicht zeigen, dass er der erwartete Defensive-Stopper ist. Zusammenfassend muss gesagt werden, dass man mit starken Offensivteams grosse Probleme hat und Butler dringend benötigt wird, da er auch einen kräftigen SG decken kann.
Fazit: Die Niederlage gegen die Lakers war enttäuschend. Man hatte die Chance den 2. Platz in der Conference zu sichern und geht dann im Staples Center unter. Nur wenn man die angesprochenen Schwachstellen bearbeitet, Haywood etwas mehr Spielzeit bekommt und Chandler und Dirk entlastet, Butler zurückgekehrt und man Barea und Beaubois weniger Spielzeit gibt hat man in den Playoffs eine Chance.

Playoff-Basketball

Letzte Nacht gab es bei zwei Spitzenspielen bereits Playoff-Basketball. Die Boston Celtics bezwangen auswärts mit einer Energieleistung San Antonio und Dallas verlor deutlich bei den Lakers. Die Intensität der Celtics in so wichtigen Spielen ist wirklich beeindruckend. Rajon Rondo, der die letzten Spiele schwach performt hatte, führte das Spiel, zog zum Korb und traf – was wirklich ungewöhnlich ist – seine Würfe. Paul Pierce kämpfte wie ein Löwe und Kevin Garnett machte mit seinen unglaublich sicheren Mitteldistanzwurf den Sieg komplett. Aber auch die anderen Mitspieler kämpften, ob Delonte West oder Bigbaby „UnoUno“ Davis. Bei San Antonio konnte zwar Tony Parker überzeugen, aber der die ganze Saison starke Manu Ginobili blieb blass und Tim Duncan, von einer Verletzung zurückgekehrt, war noch nicht ganz der alte. Aber neben den Big3 konnte kein Spieler wirklich herausstehen und dies ergab den Unterschied. San Antonio verließ sich zu sehr auf seine 3er-Würfe und als die nicht versenkt wurden hatte man keine Mittel mehr. Die Celtics überzeugten kämpferisch und man kann in den Playoffs bei weiteren Energieleistungen noch viel erwarten.
Dallas gestaltete die erste Hälfte gegen die Lakers ausgeglichen, doch dann kam der Bruch drei Minuten vor der Halbzeit. Kobe Bryants Ballgewinn bei einem Dallas-Fastbreak durch einen spektakulären Sprung in die Zuschauer, danach ein Steal von ihm gegen Dirk und am anderen Ende ein Rebound von Odom gegen Chandler und leichte Punkte für Pau Gasol. Kurz danach ein Block von Dirk gegen Gasol, Marion hat den Ball, verliert ihn unaufmerksam und Gasol schafft ein Dreipunktspiel – die Lakers führen mit 6 Punkten. Die Menge tobt und da sah man wieder die Schwäche von Dallas in den letzten Jahren – sie waren zu weich und nicht fokussiert. In der zweiten Halbzeit gingen die Mavs unter, auch Dirk (27 Punkte, 13 Rebounds) konnte dem Spiel keine Linie geben. Nach einer Rangelei wurden insgesamt 5 Spieler vom Feld gestellt, Terry hatte Blake beim Zug zum Korb geschubst.

Mittwoch, 30. März 2011

Pokerspieler und Beziehungen

In einem Forum auf einer bekannten Pokerseite beklagt ein 22jähriger die Probleme in seiner Beziehung. 6 Monate ging die wunderschöne Beziehung mit seiner Freundin, die schon von Zusammenziehen, Heiraten und Kinderkriegen sprach. Sie wäre so warmherzig gewesen und alles war wunderschön: doch dann der Schock, sie verhält sich abweisend, schreibe keine Liebes-sms mehr, will keine Zeit mehr mit ihm verbringen und habe einen kalten Blick.
Nun fragt er die Forummitglieder was er machen soll und bekommt eine ganze Menge sinnvolle und sinnfreie Anworten, wie man es bei dem Thema nicht anders erwarten kann. Einer macht einen Vorschlag wonach er seine Freundin zur Rede stellen soll und ihr sagen, dass er nicht mehr an die Beziehung glaube: als Bluff. Dann könne man an Ihrer Reaktion gut erkennen ob sie noch Interesse habe.

Doch dann kommt ein Kommentar eines anderen Pokerspielers der mich glatt umgehauen hat:
„Wenn du bluffst, kanns auch möglich sein dass sie ein Thinking Player ist und reblufft.
Oder sie blufft dich gerade und sie schaut obs dir wirklich ernst ist..... „

Dazu gibt es wohl nichts mehr zu sagen...

NBA Poker-Geschichten

Natürlich ist bekannt, dass viele NBA-Spieler ernsthafte Zocker sind und einige Werbung für Online-Seiten machen (u.a. Tony Parker für BetClic) aber einige andere Nachrichten bringen einem schon zum Kopfschütteln.
Antoine Walker musste private Insolvenz anmelden, da seinem Vermögen von 4,2 Mio. Dollar Verbindlichkeiten von 12,7 Mio. Dollar gegenüberstanden. Seine Schuldner sind vor allem auch Casinos, so schuldete Walker dem Harrah`s $770.000 und dem Ameristar Casino in East Chicago, Indiana $550.000. Von Walker, der in seiner nicht gerade glanzvollen NBA-Karriere (FG-Quote 41%, 3er-Quote: 32%) rund 100 Mio. Dollar eingenommen hat, ist bekannt, dass mit Michael Jordan Poker-Partien für durchschnittlich $15.000 pro Hand spielte. Zudem war Walker Stammgast am High-stakes Blackjack-Tisch im Mohegan Sun Casino. Damit gehört er wohl neben Mike Tyson zu den Sportstars die in kürzester Zeit mehr als 100 Mio. Dollar verblasen haben.
Wie ruppig es in einer NBA-Kabine zugehen kann zeigt die Story von den beiden Wizards-Spielern Gilbert Arenas und Javaris Crittenton. Nachdem sie im Flieger gepokert hatten und Crittenton danach seine $25.000 nicht an Arenas zahlen wollte, holte der in der Kabine mehrere Pistolen aus seinem Spind und sagte Crittenton er solle sich eine aussuchen. Erst einige mutige Teammitglieder brachten die beiden Jungs wieder auseinander, die schon die Waffen gegen sich gerichtet hatten. Arenas betonte zwar, dass die Waffen nicht geladen waren, aber viele Amerikaner gibt es wohl nicht, die ihm das glauben. Von Arenas, dem so talentierten und meistens so schwach performenden heutigen Magic-Spieler, ist übrigens auch bekannt, dass er manchmal in NBA-Halbzeiten Online-Poker spielt...

Dienstag, 29. März 2011

Niederlage gegen Australien

Jetzt verlieren wir auch noch gegen Australien...

Gott sei Dank habe ich die "Big Bang Theory" gesehen (sehr empfehlenswert!).

Fußball kann so langweilig sein

Ich sehe gerade das Länderspiel Deutschland - Australien und kann nur immer wieder sagen, wie furchtbar langweilig allzu viele Fußballspiele sind. Der große Vorteil vom Basketball ist nunmal, dass immer etwas passiert (was alleine schon der 24 Sekundenuhr geschuldet ist). Wenn man Änderungen im Regelwerk will, die Fußball-Puristen werden immer dagegen sein. Zwar ist gerade das 1:0 durch Gomez gefallen, aber dennoch wenn man nichts anderes macht, dann ist Fußball doch (bei so einem Spiel) nicht anzusehen.

NBA Basketball

Auch wenn ich Fußball recht gerne mag, mein absolute Favorit ist aber die NBA. Man kann über das Internet alle spielen Live und als Aufzeichnung sehen (über www.nba.com kann man den League Pass abonnieren). Während der laufenden Regular Season kann man sich sehr gut Spitzenspiele aussuchen und dann fangen bald die Playoffs an und da wird nahezu jedes Spiel ein Knaller.

In den letzten Tagen haben die Mannschaften schon Playoff-Athmosphäre gezeigt, so z.B. beim Spiel NY Knicks gegen die Orlando Maggic war richtig Feuer in der Partie.

Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Partien, da die Mannschaften jetzt ihre Position für die Playoffs erkämpfen müssen und nur wenige Teams haben ihre Position sicher. In der Eastern Conf. müssen die NY Knicks kämpfen, um ihren 7.Platz zu verteidigen (in jeder Conference kommen acht Mannschaften in die Playoffs), dahinter lauern noch Indiana und Charlotte. Auch im Westen ist noch nicht alles entschieden vom 6. Portland bis zum 10. Phoenix haben noch alle Mannschaften Chancen.

Bis demnächst und dann wesentlich intensiver

Euer

Pierre

Pierres Pokerblog

Nachdem ich im letzten Jahr vornehmlich NL Holdem bis zu NL400 (NL50 und NL100 gegrindet) gespielt habe und mich danach durch alle Varianten über Limit Holdem, Limit Stud, PLO und Badugi gearbeitet habe, bin ich derzeit bei PLO hängengeblieben. Scheinbar hat man hier als thinking player, der sich mit der Theorie (Hwang Bücher) beschäftigt hat eine ganze Menge Edge gegenüber den durchschnittlichen PLO-Spielern. Nachdem ich bei NL Holdem, weil ich wohl immer zu früh die hohem Limits gespielt habe ordentlich Geld verbrannt habe, läuft es bei PLO richtig gut und ich liege alleine in den letzten 4 Tagen 400 Dollar vorne. Ich will mich jetzt noch intensiver damit beschäftigen, aber die anderen Varianten nicht links liegen lassen, vor allem Omaha H/L und Badugi machen mir sehr viel Spaß und NL Holdem muss man sowieso können.

Ich werde die kommende Wochen immer von meinen aktuellen Pokererlebnissen berichten. Das bedeutet ich werde Hände Posten, meine (hoffentlich) Winnings zeigen und über meine Erlebnisse und Gedanken berichten.

So das war es erst einmal, bis demnächst

Euer

Pierre